Ladeplanung - SOC des Hyundai Ioniq 6 bei Ankunft

  • Warum für die Übernahme der zuvor in der App berechneten Routen-/ladeplanung ein Update der Fahrzeug-SW nötig sein sollte, leuchtet mir nicht ein. Das Fahrzeug selbst muss dabei ja gar nichts mehr berechnen, sondern lediglich das Ziel und die zuvor von der App berechneten Ladestopps übernehmen. Prinzipiell könnte ich ja auch nachträglich im Fahrzeug die Ladestopps aus der App "abschreiben" und hätte dann dasselbe Resultat. Vermutlich hakt es eher daran, dass das Fahrzeug immer nur ein Ziel aus der Routenplanung der App übernehmen kann und dabei fallen die Ladestopps dann leider weg.


    Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Thomas

    Ioniq 6 Uniq Modelljahr 2023, digitale Außenspielgel, Schiebedach, 18" Felgen GJR, 77 kWh, RWD, gekauft Feb. 2025 mit 915 km

  • Unter dem Strich komme ich zum Ergebnis, die Ladeplanung dann doch lieber selbst vorzunehmen und die automatische Planung im Fahrzeug abzuschalten.

    Mit 20% an die Ladestation zu fahren, ist auf Langstrecke ein Wahnsinn. Und mit fix 30% anzukommen auch nicht Zielführend.

    Kürzlich bin ich eine 85 km Strecke gefahren. Am Zielpunkt kann ich laden. Abfahrt mit 30% und 120 km Reichweite. Also alles easy! Nur plant mir das Auto ständig Ladestopps ein, will also alle paar Meter von der Strecke zu einer Ladesäule und wirft natürlich auch die Akkuheizung an.

    Dass ist in der Form doch recht unbrauchbar. Also habe ich die Ladeplanung wieder abgestellt.


    Jetzt habe ich mich ein Jahr lang darüber geärgert, dass mein Skoda Enyaq keine Anbieterfilter für die Ladeplanung hat. Dass ist dem SOC bzw. Restreichweite an Ladepunkt und am Ziel nicht vorgeben kann, ist aber unter dem Strich viel schlimmer.

  • Bin ich der einzige hier, dem die Ladeplanung schon deswegen nicht so wichtig ist, weil meine biologische Pinkel- und Koffeinladeplanung notorisch unzuverlässig ist?
    Im Ernst, ich suche ne passende Ladesäule, wenn ich merke, dass bald mal eine Pause fällig ist.

    IONIQ 6 Elektro 77,4 kWh, Heckantrieb, 168 kW (229 PS) Nocturne Grey (Metallic), Techniq, Park-Paket

  • Das ist auch eine Methode 😄 Wenn man mit Kindern/Hund unterwegs ist, versucht man aber vielleicht schon im Vorfeld, eine Planung mit passender Pausenmöglichkeit zu machen. Oder, wenn man einen Vertrag mit einem bestimmten Anbieter hat, dann will man natürlich bei dem laden, statt für den doppelten Preis bei einem beliebigen anderen.

  • Bin ich der einzige hier, dem die Ladeplanung schon deswegen nicht so wichtig ist, weil meine biologische Pinkel- und Koffeinladeplanung notorisch unzuverlässig ist?
    Im Ernst, ich suche ne passende Ladesäule, wenn ich merke, dass bald mal eine Pause fällig ist.

    Nein, bist wahrscheinlich nicht der einzige😊

    Aber bei mir ist es anders: wenn ich erst im (Pipi-) Zielgebiet eine Säule suche, dann hat das gravierende Nachteile:

    - ich bin durch die Suche abgelenkt

    - er kann nicht anständig den Akku vorkonditionieren

    - ich bin darauf angewiesen Anbieter, die zufällig in der Nähe sind, zu wählen, das kann teuer werden


    Deswegen nutze ich die Planung, komme damit auch auf weiten Strecken ganz gut zurecht. Hier und da fahre ich auch mal an der geplanten Säule vorbei und dann eben 30km später raus.

    Schöner wäre es halt das genauer planen zu können, aber tragisch ist das alles nicht

  • Ich lade ja überwiegend Zuhause, auswärts nur wenn ich so weit fahren muss, dass ich mit einer Ladung nicht wieder nach Hause komme.

    Ich lade Zuhause an der Wallbox auf 100%, dann suche ich mir im Vorfeld Ionity Stationen aus, die so ca. 200 bis 300 km vom Startpunkt entfernt liegen, dann wieder etwas die gleiche Distanz für die Weiterfahrt etc.... Das entspricht jeweils etwa einer Reisezeit von 2 bis 2 1/2 Stunden. Genau die Fahrzeit nach der ich schon zu Verbrennerzeiten eine Pause eingelegt habe und weiterhin einlegen möchte. Den Ladestopp sende ich per App ans Fahrzeug oder gebe es direkt im Auto ein. Der SoC ist mir dabei absolut egal. Wenn der Endpunkt der Reise Zuhause sein sollte, überschlage ich an der letzten Ladestation kurz den benötigten Strom und lade dann gerade mal soviel, dass ich mit einem SoC von ca. 10% wieder daheim ankomme.

    Dazu brauche ich keine Software.