Beiträge von Akkon84

    Mir ist es schon öfter passiert, dass ich mit Schlüssel in der Hosentasche das Auto am Kofferraum verriegeln wollte, das Auto sich aber weigerte, weil es den Schlüssel als "im Fahrzeug" erkannt hat - einen Schritt nach hinten treten oder zumindest die Hosentasche "wegdrehen" hat geholfen.


    Das Auto überwacht definitiv, ob sich ein Schlüssel im Auto (inklusive Kofferraum) befindet, und sollte nicht verriegeln, wenn das der Fall ist - es ertönt der hier schon beschriebene, lange Warnton und es passiert ansonsten nix.


    Ausnahmefälle:


    - Über die App sollte das Verriegeln trotzdem noch möglich sein - dann muss man halt auf dem gleichen Wege auch wieder entriegeln.

    - Verriegeln von außen mittels der Taste in der Mittelkonsole ist ebenfalls immer möglich, auch bei fahrbereitem Fahrzeug (Camping-Trick) - Fenster auf, von außen reinlehnen, Auto verschließen, mittels elektrischem Fensterheber das Fenster schließen - Auto zu, Fahrer draußen.

    - wenn der Schlüssel nicht nach "draußen" funken kann, wird ihn das Auto auch nicht erkennen, normales "Zudecken" des Schlüssels reicht dafür allerdings normalerweise nicht, Unterbrechung der Funksignale (geschlossene Metallbox, RFID-Blocker-Tasche oder ähnlich) aber definitiv - dann "sieht" das Auto den Schlüssel halt nicht und verriegelt auch.

    - der Schlüssel schaltet sich zur Schonung der Schlüssel-Batterie (und Verhinderung von Relay-Attacken) nach 15 Minuten ab, wenn er nicht bewegt wird - wenn man ihn in den Kofferraum legt und mindestens 15 Minuten nicht bewegt, wird das Auto den Schlüssel also ebenfalls nicht mehr "sehen" und sich verriegeln lassen.

    er lädt mit über 100kW wie er sollte und dann fällt er plötzlich auf 10kW oder weniger runter.

    Beim HPC-Laden ist die "Ladepause" um 80% SoC herum vollkommen normal und der Batterie-Chemie geschuldet, das hat nichts mit dem Ladeanbieter, der Säule oder sonst irgendwelchen externen Einflüssen zu tun.


    Aber der Wert ist ja eh mehr Wunschdenken vom System.

    Was mich aber verwirrt ist die Restkapazität die er reportet.

    Also einerseits gehst du davon aus, dass das Batterie-Management-System (BMS) "Wunschdenken" reportet, und andererseits hängst du dich an einem Wert auf, der aus genau dem gleichen System kommt.

    Du siehst den Bias? ;)

    Alle Werte, die das BMS ausgibt, basieren auf mehr oder weniger genauen Schätzungen, nahezu nichts (abgesehen von den Zellspannungen) ist dort exakte Mathematik oder eine hochgenaue Messung.

    Auch das ist schlicht ein Ergebnis der Umstände.

    Die Zelldrift (Unterschiede in den einzelnen Zellspannungen) hat übrigens eine minimale Auflösung von 0,05 V - alles, was darunter ist, wird das BMS nicht mehr ausgeben, weil das einfach keinen Sinn ergeben würde.


    Was du, vor allem bei deinem Nutzungsverhalten, mal tun solltest, ist, dem BMS ein Balancing der Zellen zu ermöglichen und möglichst genau die unteren und oberen Grenzen der Batterie zu kennen.


    Dazu fährst du die Batterie so leer wie möglich (mindestens bis runter auf 10% SoC, je niedriger, desto besser) und lädst dann langsam (max. 11kW AC) bis auf 100% auf.

    Im Optimalfall sollte nach Erreichen von 100% SoC weiterhin Ladestrom zur Verfügung stehen (kein Abschalten seitens der Säule), dann wird das BMS nach Lade-Ende anfangen, die einzelnen Zellen zu balancieren und möglichst auf eine einheitliche Zellspannung zu bringen.

    Je länger das BMS dafür Zeit hat, desto besser, als Faustregel wird üblicherweise von 3 bis 4 Stunden nach Lade-Ende berichtet.


    Danach sollte das BMS wieder halbwegs "kalibriert" sein und eine hinreichend genaue Ahnung davon haben, wie es der Batterie geht und wo die Grenzen liegen.

    Aber auch dann ist "remaining energy" nach wie vor eine Schätzung des BMS, wenn hier keine auffälligen Schwankungen (plötzlich nur noch 40 kWh bei 100% SoC oder andere Extremwerte) auftauchen, passt das schon alles.


    Die Batterie wirklich auf "Herz und Nieren" zu prüfen, ist aktuell nur mit dem Aviloo-Test (dem "großen", mit voll aufladen und dann möglichst leer fahren) möglich.

    Steht das Auto die ganze Zeit auf einem Rollenprüfsrand und wird dabei der WLTP-Zyklus durchlaufen?

    Nein - man bestellt einen Premium-Test bei Aviloo, erhält via Paket die Testbox, lädt das Auto auf 100% SoC auf, schließt die Testbox per OBD an das Fahrzeug an, startet den Test und fährt dann binnen 7 Tagen die Batterie so leer wie möglich (mindestens bis 10% SoC), ohne dabei nachzuladen.

    Während dessen liest die Box via OBD diverse Kennwerte aus und schickt sie (per Mobilfunk) zu Aviloo.

    Nach Beendigung des Tests erhält man binnen zwei Tagen das Zertifikat via Mail und schickt die Testbox binnen 4 Wochen an Aviloo zurück.


    Wie lange dauert die gesamte Prüfung?

    Wie oben erwähnt, maximal 7 Tage, mindestens aber so lange, bis man die Batterie leer gefahren hat.



    Und last but not least, was kostet so eine Prüfung?

    In der Premium-Variante (echte Datenerfassung wie oben beschrieben) für Privatkunden 49 Euro für die 53 kWh-Version des IONIQ 6 vFL, weil der Test noch im "Early Access" ist und Aviloo noch daran arbeitet.


    Für die 77,4 kWh-Version des IONIQ 6 vFL ist der Test laut Aviloo fertig entwickelt, der kostet daher 99 Euro.

    dass der einzige Vorteil des PRO-Abos die OTA-Updates sind.

    Nicht ganz - es ist außerdem das Musikstreaming von Amazon Music und Soundcloud enthalten.

    Aber, ja, die OTA-Updates sind für die vFL-Modelle (Modelljahr 22/23) nicht so wirklich interessant, erst mit dem ccNC-Betriebssystem ab FL (Modelljahr 25/26) ergibt sich die Möglichkeit, via OTA-Update tatsächlich schneller/öfter als bisher (Behauptung von Hyundai) an Kartenupdates zu kommen.

    Außerdem gab es teilweise nicht unerhebliche Verzögerungen zwischen dem Ausrollen von OTA-Updates und der Verfügbarkeit der gleichen Updates über den Navigation Updater, man muss also möglicherweise länger warten.

    Umgekehrt kamen OTA-Updates aber auch schon deutlich später bei allen Fahrzeugnutzern an, als sie im Navigation Updater verfügbar waren - das dürfte sich so etwa die Waage halten, jedenfalls bei Betrachtungen in die Vergangenheit.

    Ich frage mich, wie das Teil hier fürs Lenkrad in der Realität wirken mag: Lenkrad-Abdeckung eBay

    Vorsicht mit solchen "Anbauteilen", wenn sie in der Nähe von Airbags verbaut werden - im schlimmsten Fall hat man das Ding oder Teile davon im Gesicht, wenn der Lenkrad-Airbag auslöst, das würde ich persönlich lieber nicht riskieren.

    wenn man diese Information auch auf der Hyundai Seite im Internet finden könnte. Da habe ich bisher aber nichts gefunden.

    Geduld - die gleichen Garantiebedingungen gibt es ja schon seit einer Weile in anderen Ländern, letztendlich hat Nextmove jetzt erstmal erreicht, dass die Aussage, dass die gleichen Bedingungen wohl auch für Fahrzeuge hierzulande gelten werden, in der Welt ist.

    Wie genau die Garantie aussehen wird, und welche Bedingungen ggf. gelten, bleibt abzuwarten, bis das offiziell wird, schauen da bestimmt noch ein paar konzerneigene Anwälte drauf.

    Stefan Möller von Nextmove berichtet in der aktuellen Ausgabe der Nextnews vom 17.04.2026 folgendes:



    1. Hyundai hat ihm geschrieben, dass für alle IONIQ 6 bis Produktionszeitraum September 2024 die Garantie auf die ICCU auf 15 Jahre bzw. 300.000 Kilometer Laufleistung (was zuerst eintritt) verlängert wird.


    2. Alle nach diesem Zeitraum hergestellten Fahrzeuge sollen, ebenfalls laut Aussage von Hyundai, mit einer ICCU mit "optimiertem Design" ausgestattet sein.



    Hier der Link zum Beitrag

    gehe in der myHundai App auf Remote, dann auf EV, neben dem Ladestand das Sternchen drücken und dann den Zielladestand einstellen.

    Das ist zwar grundsätzlich richtig, dürfte aber m.E. keine Auswirkungen auf die Ladeplanung in der App haben?


    Da kann ja einiges einiges wie Max Ladung an der Ladestation und gewünschte Restkapazität am Zielort etc. voreingestellt werden.

    Die Ladeplanung in der App wird meiner Kenntnis (und diversen Aussagen hier im Forum) nach nicht an das Auto übertragen, faktisch ist das also eher eine Orientierung als eine echte Vorgabe, der dann das Navi folgt.


    Die Logik dahinter ist wohl, dass stets anhand aktueller (wenn verfügbar) Online-Daten Routen- und Ladeplanung durchgeführt wird, eben dann, wenn man dem Navi sagt, wo man hinfahren möchte.

    Sonst könnte es ja passieren, dass bspw. Strecken gesperrt oder Ladepunkte nicht verfügbar sind, die man vorher in der App noch eingeplant hatte, oder dass der tatsächliche Verbrauch höher oder niedriger liegt, als in der App angenommen und daher ein vorher festgelegter Ladepunkt nicht erreicht oder mit "zu hohem" SOC angefahren wird.


    Daher wird aus der App einfach nur das tatsächliche Fahrtziel übertragen, und dann eine Route (wenn aktiviert und nötig mit Ladestopps zwischendrin) im Auto berechnet, nachdem man dieses Ziel im Auto übernommen bzw. bestätigt hat.

    Gibt es die Möglichkeit die Daten über Bluelink (Cloud) zurückzuholen bzw. dort zu speichern?

    Falls du mal ein Benutzerprofil-Backup gemacht hast, ja - allerdings hast du das wahrscheinlich eher nicht, wenn du so fragst?

    MyHyundai-App => Klick auf's Fahrzeug (auf dem Startbildschirm) => Entsprechendes Fahrzeug auswählen => Menüpunkt Benutzerprofil-Backup.


    Dort können Backups der aktuellen Einstellungen angelegt (Klick auf den kleinen Backup-Button) und, wenn vorhanden, über die drei Punkte neben dem jeweiligen Backup ans Fahrzeug zurückgespielt werden.

    Die Downloadgeschwindigkeit vom Hyundai Server ist leider nie besonders hoch

    Kann man so allgemein nicht sagen, ist aber wie so oft in "diesem Internet" stark von diversen Faktoren abhängig, die man nur sehr beschränkt beeinflussen kann.

    Ich habe gerade testweise mal den Download gestartet und habe auf den ersten 10% eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 45 Megabyte/Sekunde erreicht, was angesichts weiterer Benutzer auf der Leitung nahe dem Maximum liegen dürfte, was "meine Seite" der Datenkommunikation überhaupt darstellen kann. (max. 500 Mbit/s, also ca. 62,5 Megabyte/s).


    Beim tatsächlichen Download der gesamten Update-Dateien habe ich auf einer Gigabit-Leitung meist durchgängige Geschwindigkeiten von jenseits der 80 MByte/s.


    Wenn der Download extrem langsam läuft, sollte man also auch mal schauen, welche Faktoren da noch eine Rolle spielen könnten, abgesehen von der eigenen Internetleitung also z.B., wohin man die Dateien speichert - direkt auf einen USB-Stick ist bspw. meist keine gute Idee, weil bei den meisten günstigen USB-Sticks einfach binnen Sekunden der Schreibpuffer vollläuft und dann die Geschwindigkeit der Datenübertragung massiv einbricht.

    Da ist es definitiv sinnvoll, den Download auf einer Festplatte zwischen zu speichern und anschließend die vom Navigation Updater angebotene Funktion zu nutzen, die Dateien auf ein USB-Medium zu übertragen - kann dann auch langsam sein, aber man hat die Dateien schon mal.


    Die Server von Hyundai sind, zumindest meiner Erfahrung nach, eher selten wirklich das Problem, außer, wenn das Update taufrisch ist und man versucht, zu den allerersten zu gehören, die es runterladen - da ist man dann halt in guter Gesellschaft, und schon aus rein finanziellen Gründen wird Hyundai einfach beschränken, welche Geschwindigkeiten die Download-Server anbieten, wenn viele Benutzer gleichzeitig die selbe Datei haben wollen.