Ich kenne jetzt Deine PV-Anlage nicht, halte aber 4.000 km/a für wenig.
Für mich nehme ich an:
150 Tage mit 10 kWh Überschuss = 1.500 kWh für das Auto (die Autos). Es sind natürlich deutlich mehr, die ich zur Verfügung hätte, aber ich kann ja nicht immer laden, vor allem nicht immer mittags.
1.500 kWh / 17,5 kWh / 100 km = 8.500 km, für eine mittleren PV-Anlage.
Weiterhin kann man mit einem Stromanbieter wie z.B. Octopus nachts generell günstigere Energiekosten bekommen, für mich aktuell 19 ct/kWh von 0 bis 5 Uhr, Damit kann ich dann im Winter auch deutlich günstiger als an der öffentlichen WB tanken. Mit Tibber geht es vielleicht noch günstiger. Es soll ja schon Stunden gegeben haben, da hat man sogar noch etwas heruasbekommen fürs Tanken.
Ich finde auch, dass sich das rechnet, vor allem für PV-Anlagenbesitzer mit eigener WallBox.
Jetzt kommt aber die Krux für Deutschland: Nur die wenigsten Eigenheimbesitzer können das. Wohnungsbesitzer sind weitestgehen außen vor mit PV-Anlagen. Eigenheimbesitzer sind auch nur bei Doppelhaushälften oder Reihenendhäuser einfach in der Lage, PV mit WB zu kombinieren, da dort oft eine Garage im direkten Hauskontakt steht. Einer meiner Nachbarn mit PV würde gerne seine Garage ertüchtigen, müsste dazu aber ein aufwändiges Genehmigungsverfahren mit Erschließungskosten durch eine eigene vstädtische Energieversorgung durchführen. Da bist Du dann mit 2.000 € leider nicht mehr dabei, wenn nicht alle (Verbrenner-)Nachbarn mitspielen. Das Kabel vom Haus unter einer oberirdischen Kabelbrücke, wie auf jedem Voksfest installiert, ist nicht erlaubt.
Da kann ich nur sagen: Bürokratieabbau!!!!!!!