Beiträge von line

    Ausgangslage
    erste Langstrecke
    gefahrene km: 2.428
    Übernachtungen: 2


    95% Autobahn
    in D und F: zw. 110 und 140 km/h
    in E: zw. 100-125 km/h


    Temperatur: 19 - 31 Grad meist > 25 Grad

    Wind: häufig starker Gegenwind

    Klima: keine, nur Sitzbelüftung auf Stufe 1

    Fahrstil: meist mit Tachoabstandstempomat

    Zuladung: insgesamt (mit Fahrer) ca. 460 kg, keine AHK


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    Fazit
    Der Wagen lief einwandfrei, keinerlei Beschwerden und es war insgesamt ein sehr angenehmes Fahren.


    Ladestationen von Ionity: in Frankreich soweit ok, in Spanien teilweise unter aller Kanone. Oft dreckig ohne Ende, da keine Mülleimer in Fußwegnähe standen und Toiletten natürlich auch nicht. An einer Station ging eine von 4 Ladesäulen gar nicht und bei mind. einer anderen funktionierte die Anzeige an der Säule gar nicht (hat aber geladen). Musste warten, bis 100% geladen waren, da ich sonst das Kabel nicht aus dem Wagen bekam. Die Anzeigen an den Säulen waren nur sehr schlecht zu lesen, wenn die Sonne auch nur seitlich darauf scheinte. Je weiter es Richtung Süden ging, desto schlechter die Versorgung von Ionity. Hier in der östlichen Gegend von Málaga eher gar nicht vorhanden.


    Planung der Tour: Habe es mit dem Navi von Hyundai versucht (sehr schlecht), mit Ionity selbst (auch nicht viel besser) und ABRP (ok, aber mit viel Luft nach oben). Am Ende habe ich mir manuell die Ladestopps rausgesucht und das war auch noch zu konservativ. Alle Navis schicken einen viel zu früh zum laden. So beladen und bei unserer Fahrweise hätten wir immer noch fast 350 km und mehr mit einer Ladung fahren können und wenn es mal eng werden sollte helfen 20 min hinter einem Wohnwagen im Windschatten gewaltig. In Frankreich wird man oft zu Ladestationen gelotst, die nicht direkt an der Autobahn liegen. Also Mautstation zahlen und dann wieder Ticket ziehen und wenn man sich verfranst hat, das ganze jeweils 2 Mal - eine einzige Katastrophe (ebenso wie manchmal die Geschwindigkeitserkennung).


    Die Ladezeiten waren überhaupt kein Problem, wesentlich kurzweiliger als erwartet trotz Selbstverpflegung. Allerdings wird es nervig, wenn man sich nur in der Spanne >20% und < 80% aufhält.


    Wartezeiten: Waren ok, mussten 2 Mal etwas warten. Aber in den Ferienzeiten wird das sicherlich zum großen Ärgernis, vor allem in Spanien.


    Wenn man sich auf die Fahrt vorbereitet und an einigen Stellen umdenkt, ist es nahezu problemlos mit dem Ioniq auch lange Strecken zu fahren. Das ist schon mal sehr positiv.

    Nein, der Wagen hat sich alle Einstellungen gemerkt. Allerdings habe ich die Starterbatterie nicht mal eine Minute ohne Saft gelassen. Alles vorbereitet, Pole ab, Batterie raus, Neue rein, Pole dran.


    Bisher habe ich keine Probleme mehr.

    So, habe die Batterie getauscht. Die Zeiten sind offensichtlich vorbei, in denen man eine Batterie in 5 Minuten tauscht. Ich musste den ganze Frunk ausbauen, um an die Batterie zu kommen. Wenn man weiß, wie es geht, ist das auch recht schnell gemacht, aber 3/4 Stunde habe ich aber mal locker benötigt.


    Jetzt hoffe ich, an dieser Butelle Ruhe zu haben.

    Also ich rechne mir unterwegs immer aus, wie hoch der Verbrauch ungefähr ist und vergleiche das mit der Anzeige. Das kommt bisher aber immer einigermaßén hin. Die Statistiken in der App finde ich eher verwirrend und nutze diese nahezu nie.


    Wir haben jetzt eine längere Strecke (ca. 2.500 km) vor der Brust und da werde ich mal die einzelnen Reku Stufen genauer testen und diese miteinander vergleichen. Das ist fast nur Autibahn und Landstraße.


    Mit einem leeren 750 kg Anhänger mit Hochplane (ca. 2 m hoch) lag der Verbrauch nach 100 km bei nur 15,7 kw/h. Das fand ich erstaunlich wenig, weil der Hänger doch ganz schön hoch im Vergleich zum I6 ist.

    Viel rollen? Wenn ich hier in der Rhön oder im Vogelsberg unterwegs bin, muss ich bergab bremsen sonst werde ich zu schnell für die Kurven, auch bei Reku 0. Und wenn ich auf der Ebenen rolle, habe ich sofort einen der vielen hiesigen Schnellfahrer im Kofferraum. Vielleicht ist hier einfach zuviel Betrieb? Auf der Autobahn fahre ich fast immer zw. 100 und 130 und in sehr wenigen Fällen auch mal 192 (laut Tacho - mehr geht nicht), aber auch da ist mit rollen nicht viel zu holen


    Wie schon geschrieben, ich fahre mit IPedal auch auf der Autobahn sparsamer als mit Reku 0 ider 1. Wenn ich da vom Gas gehe, sehe ich an der Anzeige meist sofort (Tacho nach letzter Ladung), wie der Verbrauch runter geht - zumindest bei den ersten gut 100 km. Bei Reku 0 dauert das immer länger und es geht auch nicht so weit runter, aber schnell hoch.


    Ach ja, Klima habe ich selten an, manchmal Sitzbelüftung Stufe 2 und manchmal ist das Schiebedach offen.


    Und ja, ich hatte auf der Anzeige (also Restreichweite plus bereits gefahrene Kilometer) 2 x über 600 km erreicht, einmal waren es 615 km, aber das lag wohl daran, dass die recht weite Strecke eher bergab ging. Aber normal sind seit Anfang März immer so 480 - 550 km, was mir im Prinzip ja auch reicht.

    Laut Chat GPT ist es am sparsamsten, wenn ich auf der Autobahn Stufe 0 oder 1 beider Rekuperation fahre und in der Stadt Ipedal.

    Mein Durchschnitssverbrauch (ohne Ladeverluste) bei den letzten 4.000 km liegt derzeit bei gut 14 kw und zu 99% sehr moderater Fahrweise. Aber bei einer Strecke von gut 100 km (70 km Autobahn, 25 km Landstraße mit Berge und den Rest Stadt) benötige ich nur mit IPedal meist zw. 12 und 13 kw, mit der von ChatGPT vorgeschlagenen Fahrweise sind es mehr als 15 kw.

    Mache ich was falsch?

    Vielen Dank für die Infos. Habe jetzt eine neue AMG Batterie bestellt, damit auf unserer Fahrt nach Andalusien (die erste lange Fahrt mit dem I6 - wir sind gespannt, ob wir den Wagen danach wieder verkaufen oder noch zufriedener sind) keine Probleme auftauchen.


    Den Booster haben wir schon 2 Jahre vor allem für den alten Dacia und unsere noch ältere Suse, bei denen wir immer wieder vergessen haben, das Licht auszuschalten, wenn wir aus dem Tunnel raus waren. Der Booster hat uns, aber auch anderen schon sehr gute Dienste gemacht. Und falls die Iccu sich verabschiedet, können wir den Wagen (RWD) dann noch wenigstens einigermaßen sicher irgendwo abstellen.

    Als unser I6 vor rund 4 Wichen beim Händler war, sprang er nicht an, als ich ihn abholen wollte. Ich machte mir keine Gedanken, da der Wagen sofort ansprang, als er ein kurze Hilfe mit dem Booster bekommen hat. Danach gab es keine Probleme mehr.

    Am Sonntag passierte es wieder, aber meine Neffen wollten alles mögliche am Auto sehen und wissen und ich habe Bluelink mehrfach genutzt. An dem Tag ist mir das noch 2 x passiert, wohl aber nur weil die Strecken zu kurz waren, um die Batterie wieder komplett zu laden. Nach einer Strecke von gut 25 km war auch alles ok und es gab bis heute keine Probleme mehr.

    Vorhin habe ich versucht, die Spannung der Batterie zu messen und kam auf 15,8 Volt (Multimeter funktioniert). Aber ich hörte ein leichtes Rauschen, möglicherweise war das die Akkukühlung, da der Wagen in der Sonne stand und es heiß war. Habe das mehrfach getestet, aber die Spannung stieg eher noch. Als das Rauschen weg war, haben die Messungen ca. 12,8 Volt ergeben - scheinbar also im grünen Bereich.

    Wie kann ich feststellen, ob die Starterbatterie noch ok ist?