Beiträge von Akkon84

    soll der Verbrauch zwischen dem per Wallbox aufgeladenem Akku und dem kalten Akku bei mindestens +10% liegen

    Was durchaus sein kann, aber eben nicht daran liegt, dass "mehr Energie für die gleiche Leistung" gebraucht wird.


    Es wird höchstwahrscheinlich mehr Energie gebraucht, um die gleiche Geschwindigkeit bei gleicher Beschleunigung zu erreichen (Luftwiderstand durch Dichteunterschied), und natürlich um Batterie und Fahrer bei Wohlfühltemperatur zu halten, außerdem ist die chemisch entnehm-/zuführbare Energiemenge geringer.


    Ob beim AC-Laden auch die Batterie beheizt wird (ohne Fernklimatisierung) weiß ich nicht, ich wage es aber fast zu bezweifeln, denn am HPC heizt er die Batterie mit rund 5 kW, das würde an der Wallbox mal eben die effektive Ladeleistung - also das, was wirklich in der Batterie ankommt - fast halbieren.

    Zumal das Auto ja eben nicht wissen kann, wann man dann wirklich losfährt, im Zweifelsfall verbrät es diese "Heizenergie" dann für die Luftwaffe, wenn es nach Lade-Ende noch eine Weile steht.

    Das Auto braucht bei kaltem Akku mehr Energie, um dieselbe Leistung zu erzeugen

    Das ist ein bisschen sehr verkürzt dargestellt, denn die Effizienz eines Elektromotors bei der Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische (also Bewegungs-) Energie ist für die normalerweise vor allem in "unseren" Breiten anzutreffenden Temperaturen quasi gleich.


    Bei Kälte wesentlich relevant sind Zusatzverbräuche (Heizung des Innenraums und ggf. der Batterie) und Luft-/Rollwiderstand sowie die durch den höheren Innenwiderstand der Zellen tatsächlich entnehm- und zuführbare Energie.

    Damit die Verlustwärme vom Ladevorgang noch im System ist und beim Aufheizen mitgenutzt werden kann.

    Die Wärme, die durch das Laden an einer 11kW-Wallbox erzeugt wird, dürfte sehr überschaubar sein, das allermeiste davon wird in der ICCU (Konvertierung von AC nach DC) anfallen und ist dort nicht nutzbar, sondern wird durch die Position der ICCU im Kühlkreislauf von Inverter und Motor(en) spätestens nach Fahrzeugstart sehr schnell "weggekühlt" werden.


    Für den Fall dürfte es deutlich sinnvoller sein, vor Fahrzeugstart die Fernklimatisierung zu aktivieren, die triggert meines Wissens nach bei entsprechenden Temperaturen auch die Akku-Vorkonditionierung und würde, bei noch verfügbarer AC-Lademöglichkeit, mit Strom aus der Wallbox laufen.


    Eben, und damit der Akku beim losfahren wärmer und der Verbrauch dadurch geringer ist

    Der Verbrauch ist quasi nicht von der Akkutemperatur abhängig, lediglich die verfügbare Kapazität sowie die Lade- und Endladeleistung verringern sich durch die "Trägheit" der Zellchemie bei niedrigen Temperaturen.

    Rest siehe oben.

    Die Bluelink-App für den Hyundai Ioniq (5/6) ermöglicht über die Funktion „Surround View Monitor“ (Umgebungsansicht) den Abruf von Kamerabildern des Fahrzeugaußenbereichs auf dem Smartphone

    Das ist eine Funktion aus dem momentan noch aktuellen Infotainment-System ccNC und (nur) in den entsprechenden Fahrzeugen (IONIQ 5 definitiv, sehr wahrscheinlich auch Inster, der neue Kona und der IONIQ 9) verfügbar.

    Der IONIQ 6 FL könnte das ebenfalls haben, da er mit ccNC ausgestattet ist.


    Es handelt sich dabei um ein 360°-Bild der Außenkameras, kein Video, und ich meine, mich zu erinnern, dass die Anzahl der Bilder, die man abrufen kann, auf maximal 2 pro Stunde begrenzt ist.

    Sehr wahrscheinlich ist das auch beschränkt auf entsprechende Ausstattungslinien - analog der Verfügbarkeit der 360°-Ansicht als Einparkhilfe (Park-Paket).


    Der IONIQ 6 vFL kann das definitiv nicht, da er noch mit Gen5W ausgestattet ist, und da gab es die Funktion nie.

    Ist die Erwartung zu hoch gegriffen, dass anhand des letzten Ladestroms das Auto das Laden abschaltet und in entsprechender Zeit vor der Abfahrt das Laden startet?

    Kurz gesagt - ja.

    Denn "der letzte Ladestrom" (du meinst wahrscheinlich die Ladeleistung) ist halt kein zwangsläufig fester Wert - schon das Auto selbst kann bspw. die Ladeleistung (auch bei 11 kW AC) begrenzen, wenn es arg kalt wird.

    Von solchen Sachen wie Phasenumschaltung, Lastmanagement, schwankender Input-Leistung durch PV etc. ganz zu schweigen.


    Ich verstehe aber ehrlich gesagt auch nicht, was der Kick dran ist, das Auto dazu animieren zu wollen, exakt zu einer vorgegebenen Zeit mit Laden fertig zu sein - was bringt es denn?

    Ob die letzte kWh nun nachts um 2 oder früh um 6 ins Auto geflossen ist - ist das nicht ziemlich egal?


    Der einzige Anwendungsfall, den ich da sehe, ist ein dynamischer Strompreis, aber wer sowas nutzt, hat typischerweise auch die nötige Infrastruktur, um den Ladevorgang im passenden (weil günstigsten) Moment zu starten, das muss ja nicht das Auto tun, zumal dem ja zwangsläufig die Tarifinformationen fehlen.

    Die Nutzung für private Zwecke, um einen konkreten Vorfall (Unfall, Bremsung) zu dokumentieren, ist zulässig

    Ja, aber - sorgt die Pioneer-Dashcam wirklich dafür, dass jegliche nicht-anlassbezogene Aufzeichnung maximal 30 Sekunden lang ist und danach unmittelbar und definitiv wieder gelöscht bzw. überschrieben wird?


    Und wie verhält es sich mit der Information der Betroffenen darüber, dass und in welcher Form eine Aufzeichnung stattfindet, wer wie lange und unter welchen Umständen Zugriff auf die aufzeichneten Informationen hat und bei wem die Betroffenen diese Informationen einsehen können?


    Alles Voraussetungen der jeweiligen Datenschutzgesetze (DSGVO genauso wie Bundesgesetz über den Datenschutz in der Schweiz), und wer dagegen verstößt, ist typischerweise dafür haftbar.

    Ja habe ich, sogar direkt nach der Rückrufaktion mit der 12-Batterie Ende November die ganzen Einstellungen überprüft.

    Hast du die Einstellung denn schon mal deaktiviert und wieder aktiviert?

    Wäre ja nicht das erste Mal, dass sich in diversen Optionen etwas "aufhängt" und neu gesetzt werden muss, auch wenn es scheinbar aktiviert ist (Stichwort OTA-Updates, da kommt das wohl auch öfter mal vor).


    Noch kannst du das dann anschließend aufgrund der aktuellen Temperaturen ja relativ einfach prüfen, indem du im Navi eine Ladestation als Ziel auswählst und abwartest, ob die "Heizwendel" im Batterie-Symbol erscheint.

    Wichtig - das sollte man entweder über POI in der Nähe oder "entlang der Route" tun, gerade gespeicherte Adressen interpretiert das Navi gern mal wirklich als Adresse und nicht als Ladestation und dann wird auch nicht vorkonditioniert.


    Sollten Reset/neu setzen der Einstellung nicht helfen, wäre das m.E. ein Fall für die Werkstatt, denn das ist eindeutig nicht normal.


    Und welche besserenBedingungen als 30%SoC, draußen Minustemperatur und 30 Minuten Fahrzeit soll es denn geben?

    30 Minuten könnten bei Minustemperaturen noch zu wenig sein - ich habe zuletzt kurz nach Neujahr am HPC geladen, es hatte +4°C, Batterie war durchgekühlt (Auto stand zwei Tage) Start bei 35% SOC, Vorkonditionierung aktivierte sich kurz nach Zieleingabe im Navi und lief dann fast 50 Minuten (Ende bei 17% SOC) durchgängig, mit 14% SOC am 400 kW-Lader angekommen und dort nach kurzer Zeit 230 kW Ladeleistung erreicht.


    Das Starten der Vorkonditionierung erst 2 km vor dem Ziel ist dann allerdings wirklich weder hilfreich, noch normal.

    Es wird zwar, wenn nötig, auch während des Ladevorgangs noch die Batterie geheizt (kann man im Energieverbrauchs-Monitor beim "Momentanverbrauch" sehen), aber das bringt dann natürlich auch nicht mehr allzu viel.

    Warum Hyundai nicht grundsätzlich Dashcams im I6 anbietet in der heutigen Zeit und das dann auch ins System integriert mit dem Abruf der Videos muss man nicht verstehen

    Weil das seit Inkrafttreten derselben einen Verstoß gegen die DSGVO darstellt und ich jeden Hersteller gut verstehen kann, der sich daran nicht beteiligen will.

    Der Riss ist weder von innen noch von außen zu fühlen, die Scheibe ist auf beiden Seiten komplett glatt

    Fühlen könnte man da ja auch nur was, wenn es irgendeine Art Versatz gäbe, was angesichts einer ringsherum eingeklebten und durch die bereits angesprochene Folie "zusammengehaltenen" Scheibe schwierig wird, oder wenn Material fehlen würde, was bei einem frischen Riss ohne Gewalteinwirkung natürlich nicht der Fall ist.

    Insofern ist drüberstreichen da wahrscheinlich auch nicht die angezeigte Art der Diagnose, und umgedreht ist dadurch auch nicht ausgeschlossen, dass es nicht doch eine wie auch immer geartete Vorschädigung gab.


    Die Entscheidung, das über die Kasko laufen zu lassen, war sicherlich richtig, daraus einen Garantiefall zu machen, hätte wohl zu intensiven Diskussionen geführt.

    kann nur die Polyvinylschicht betreffen. Kann diese auch zerspringen?

    Nein, die Folie ist sinnvollerweise zähelastisch, weil sie ja auch dann halten soll, wenn das Glas zerstört wird, dass die so reißt, wie in dem Bild zu sehen, zumal ohne Beschädigung der Glasscheiben, ist praktisch ausgeschlossen.

    Weiterhin muss es noch eine Herstellergarantie geben (also scheckheftgepflegt)

    Darauf achten, dass nach gängiger Auffassung die Herstellergarantie nur bestehen bleibt, wenn der Verkauf entweder durch einen Hyundai-Händler oder durch Privat erfolgt.