Beiträge von Akkon84

    Laut einiger Urteile und Quellen die ich so aufgeschnappt habe, wird im Falle von einer unverhältnismäßigen Anzahl an Mängeln diese Entschädigung auf einen Bruchteil reduziert oder sogar komplett ausgesetzt. Vor allem, wenn wie bei mir, die Mängel von Anfang an bestehen und nicht behoben werden.

    Das ist für die Nutzungsentschädigung irrelevant - die 15.000 km sind gefahren worden, also war das Fahrzeug offensichtlich in dem Moment nutzbar.


    Eine Nutzungsentschädigung ist auch explizit kein Ersatz für einen Wertverlust des Fahrzeugs, sondern eine Herausgabe gezogenen Nutzens, die sich daraus ergibt, dass für den Zeitraum des Nutzens kein anderes Fahrzeug beschafft werden musste (was entsprechende Kosten verursacht hätte).


    Und ja, bei einer angenommenen Laufleistung von 300.000 km ist die Summe überschaubar, lässt sich ja ausrechnen - Brutto-Kaufpreis geteilt durch die 300.000 km (wenn so zutreffend) mal der tatsächlich gefahrenen 15.000 km.

    damit das Rad sich (wieder) dreht, aber deutlich unterschiedlich zwischen Reku 0 und höchster Rekuperation.

    Theoretisch vielleicht - oder wenn du den IONIQ 6 in ein Flugzeug verwandelst und versuchst, beim Touch-Down zu rekuperieren, wobei du dann nebenbei noch die Reifen davon überzeugen müsstest, so zu funktionieren, wie erwartet.


    Praktisch wird das keine großen Unterschiede machen, zumal ESC definitiv die Reku "überstimmen" darf und dürfen muss, weil ansonsten ja bspw. auch ein ABS reichlich sinnbefreit wäre - in dem Moment, wo das ABS die Bremse löst, um das Auto steuerbar zu halten, würde ja auch die Rekuperation einsetzen und das Gegenteil von dem bewirken, was das ABS gerade will.


    Im Ergebnis bleibt festzuhalten - man darf als BEV-Fahrer halt nicht vergessen, dass Rekuperation physikalisch in Bezug auf das System Auto-Reifen-Straße nicht anders wirkt als bremsen, und das ist bei entsprechenden Straßenverhältnissen eben nicht immer die beste Idee, diese Überlegung kann einem das Auto aber nicht abnehmen, und wenn die Grenzen der Physik einmal erreicht sind, kann auch das Auto sie nicht ändern.


    Was mich mal noch interessieren würde, an die AWD-Fahrer gerichtet - ist im SNOW-Modus eigentlich der Frontmotor zugeschaltet bzw. rekuperiert der in diesem Modus mit?

    Das wäre nämlich sinnvoller, als nur die Hinterachse zu bremsen, was entsprechend schnell zum Übersteuern führt.


    Ansonsten wäre - bei Autos mit AWD! - ironischerweise der SPORT-Modus, der den Frontmotor ja dauerhaft einkuppelt und daher in die gesamte Physik mit reinholt, zumindest in Bezug auf die Rekuperation bei ungünstigen Straßenverhältnissen wahrscheinlich die beste Wahl, erfordert aber dann natürlich eine entsprechend vorsichtige Bedienung des Strompedals und ist auch nur dann relevant, wenn man sich nicht ohnehin aktiv dafür entscheidet, die Rekuperation lieber gleich zu deaktivieren, um nicht "unbeabsichtigt" zu bremsen.

    dass das Rad sich plötzlich nicht mehr dreht und die Reku rausnehmen...

    Nochmal - wenn sich das Rad nicht dreht, gibt es auch keine Rekuperation, das Verhalten, was du forderst, ist inhärent im Prinzip einer sich drehenden oder eben auch nicht drehenden Generatorwelle enthalten...

    Bin im nachhinein auch etwas verwundert, dass die Elektronik nicht sofort eingreift, wenn das Rad aufgrund der Reku blockiert

    Welche Elektronik soll denn da wie eingreifen?

    Höchstwahrscheinlich haben die Räder nicht blockiert, sondern die Haftung auf der Straße verloren, ergo ist Rekuperation = automatisch Null, denn ohne Rad-Drehbewegung keine Rekuperation, ESC kann unerwünschte Fahrzeugbewegungen auch nur durch gezielten Bremseingriff regulieren, was im Rutschen keinen Effekt mehr hat, und ein Anker gehört nicht zum Fahrzeug-Lieferumfang.


    Praktisch fährt man in dem Moment wortwörtlich einen Schlitten - Bremse treten und getreten lassen und mit vorsichtigen Lenkbewegungen soweit möglich korrigieren ist da die einzige Möglichkeit.

    Wenn von innen: ich würde das auf jeden Fall der Werkstatt melden und Garantie versuchen. Da soll kein Wasser rein, garnicht.

    Mal nicht übertreiben - das ist eindeutig Kondensation von Luftfeuchtigkeit am inneren des Scheinwerfers, wegen so ein bisschen "Nebel" muss man nicht gleich Alarm machen, außer, man hatte schon immer ein viel zu gutes Verhältnis zu seiner Werkstatt und will da dringend mal was dagegen tun...


    Ist weder beim IONIQ 6 noch bei anderen Autos ungewöhnlich, durch die klaren Scheiben der Scheinwerfer sieht man es halt und durch die geringe Verlustwärme der LED-Scheinwerfer geht das auch nicht so schnell weg, aber spätestens, wenn die Luft wieder trockener wird oder man das Auto mal in die - zugegeben spärlich vorhandene - Sonne stellt, verschwindet das auch wieder.

    Sollte es deutlich schlimmer werden (was dann wirklich auf eindringende Feuchtigkeit > Luftfeuchte hindeuten würde), kann man das mal in der Werkstatt ansprechen, bis dahin - gepflegt ignorieren.

    Ich muss dass noch einmal prüfen, meine aber, dass ich es durch vordrücken des Hebels aktiviere, so funktioniert es meiner Meinung nach auch.

    Ja, ist so - es ging aber ums Abschalten, und ja, wenn die Fernlichtautomatik das Fernlicht ausschaltet (grüner Fernlicht-Scheinwerfer mit "AUTO" unten drunter), führt einmal Hebel zurück = normalerweise aus zu dauerhaft an.

    Erst das zweite Mal Hebel zurück schaltet dann Fernlicht vollständig aus.

    Allerdings, wenn die Automatik das Fernlicht selbst schon ausgeschaltet hat, sehe ich spontan nicht so viele Notwendigkeiten, es nochmal manuell auszuschalten.

    Dann gehöre ich wohl zu den wenigen, die keine Probleme haben.

    Zu denen gehöre ich ebenfalls.


    Ich bin mit der "Reichweite" sowohl von Ab- als auch Aufblendlich zufrieden, die Automatik reagiert schnell (genug), und bisher habe ich es genau einmal erlebt, dass mir einer Lichthupe gegeben hat - der war aber offensichtlich überempfindlich, denn ich habe gerade am Anfang sehr darauf geachtet, wo sich "meine" Lichtkegel befinden und wie weit sie ausleuchten, und wenn die meiner Meinung nach gut sichtbare Kante des Aufblendlichts das andere Fahrzeug noch nicht mal erreicht hat, dann kann es wohl auch kaum die Augen des entgegenkommenden Fahrzeugführers erwischen.


    Ja, manchmal muss man mitdenken - fahre ich sehr kurvige Landstraßen, achte ich natürlich trotzdem auf die typischen Anzeichen eines entgegenkommenden Fahrzeugs hinter einer Kurve, und wenn es erkennbar knapp wird, schalte ich eben selbst auf Abblendlicht um - was wiederum mir nicht als "Gefummel" vorkommt, Hebel ziehen, fertig?

    Ich erwarte eben nicht, dass die Kamera, die für die Steuerung des Lichts zuständig ist, meine Augen ersetzt.

    Auf gerader Strecke konnte ich keinerlei Probleme feststellen, es wird deutlich sichtbar das entgegenkommende Fahrzeug "ausgeblendet", während gleichzeitig bspw. Verkehrsschilder auf der rechten Seite, wo es niemanden stört, weiterhin gut ausgeleuchtet werden - ein deutlicher Vorteil gegenüber "nur an oder aus".


    Vor Einfahrt in Ortschaften blende ich ebenfalls manuell ab, ich muss niemandem ins Schlafzimmer leuchten, auch nicht dem ersten Haus direkt an der Ortsgrenze.

    Obwohl ich schon beobachten konnte, dass das Auto sehr wohl mit dem Aufblenden "wartet", solange man sich noch in einer Ortschaft befindet - das scheint sich aber wohl manchmal auch an Kartendaten zu orientieren, denn das kann bei schlecht bis gar nicht beleuchteten Ortsausgängen (kleine Dörfer) von den Lichtverhältnissen her manchmal schon etwas spät passieren.


    Fahrradfahrern begegne ich nachts und auf den Strecken, wo für mich Fernlicht sinnvoll ist, quasi nie, daher kann ich das nicht beurteilen, Fußgänger dito, aber bei denen hat ja die Kamera auch nachvollziehbares Problem - die leuchten halt eher selten, und die Kamera orientiert sich nunmal an entgegenkommenden Lichtern/Reflektionen.