Meistens fehlt es ja an einem Software-Update der Steuergeräte, das kann aber die Werkstatt durchführen
Wenn und falls die dafür nötigen Updates freigegeben sind bzw. funktionieren - genau darum ging es ja.
Für die nötigen Updates braucht es den entsprechenden Diagnose-Computer (bzw. Tablet, ist eine Android-App), der eine Online-Verbindung zu Hyundai hat, der wird mittels OBD-Port ans Auto angeschlossen und anschließend können die Revisionsstände der jeweiligen Steuergeräte geprüft werden.
Ist eine neuere Soft- bzw. Firmware-Version vorhanden und diese von Hyundai für das jeweilige Fahrzeug und dessen Hardware/Software freigegeben, kann anschließend der Update-Prozess angestoßen werden.
Wenn Hyundai ein Update allerdings für bestimmte Hard-/Softwareversionen sperrt oder die Installation der neuen Software nicht erfolgreich verläuft, dann kann die Werkstatt nichts dagegen tun, außer das eben als Claim bei Hyundai einreichen, und ob dann noch was passiert, entscheidet Hyundai.
Und genau das war unter anderem bei mir der Fall, was mir seitens meiner Werkstatt auch nachgewiesen wurde.
Wir müssen also nicht drüber diskutieren, ob das vorkommen kann - denn ja, das kann es.
Empfehlenswert wäre lediglich, dass man sich das eben von der Werkstatt nachweisen lässt, um auszuschließen, dass es einfach nur behauptet wird, obwohl möglicherweise die eine oder andere Werkstatt das einfach nicht tun will, weil es erheblichen zeitlichen Aufwand bedeutet (mein Service-Mensch hat was von vier Stunden gesagt) und es Gerüchten nach von Hyundai nur minimal vergütet wird.