Moin allerseits.
Jetzt da der Wagen endlich da ist, kann ich auch mal ein paar Bilder zu dem Wagen machen.IMG_0709.jpgIMG_0707.jpgIMG_0712.jpg
Es kommen noch mehr Fotos. Versprochen. đ
Moin allerseits.
Jetzt da der Wagen endlich da ist, kann ich auch mal ein paar Bilder zu dem Wagen machen.IMG_0709.jpgIMG_0707.jpgIMG_0712.jpg
Es kommen noch mehr Fotos. Versprochen. đ
Tolles Auto! Gratulation! Allzeit gute und sichere Fahrt! ![]()
Ich hoffe der macht SpaĂ. đ€©
Der sieht echt klasse aus. Und SpaĂ macht er bestimmt. Aber wie ist das mit dem Waschen? Kannst du damit durch die Waschanlage, wegen des Spoilers hinten?
Hier fĂ€hrt der Misha Charoudin den auf der Nordschleife, 2 Runden am StĂŒck.
Tolles Auto! Gratulation! Allzeit gute und sichere Fahrt!
Danke dir.
Ja man muss das Auto erstmal kennenlernen. Mittlerweile habe ich mich an den Druck der Beschleunigung gewöhnt und weià auch wie er sich bei Beschleuningung verhÀlt. Trotzdem geht er brachial zur Sache, so das ich mich immer noch nicht so ganz an die Drifteinstellungen und auch die Lastverteilung vo/hi rangesetzt habe.
Ich hoffe der macht SpaĂ. đ€©
Ja das macht er in jeden Fall.
Der sieht echt klasse aus. Und SpaĂ macht er bestimmt. Aber wie ist das mit dem Waschen? Kannst du damit durch die Waschanlage, wegen des Spoilers hinten?
Das echt ne gute Frage. Ich sage schon jetzt. Nein. Liegt aber am Lack und niht im Spoiler. Ich denke der ist auch ein Grund aber vorwiegend ist es der Mattlack. Grund ist hier, das er sehr empfindlich ist. Eine WA wĂŒrde den Mattlack nur schĂ€digen und abtragen, was den Wagen wieder mehr glĂ€nzen lĂ€sst. Auch ist er sehr empfindlich. Waschen mit nen Schwamm. Pustekuchen. Ich hatte mir sehr viele Videos erstmal dazu angeschaut, denn selbst Reinigungsmittel kann man nur begrenzt einsetzen. An sich fahre ich nur in die SB WA und nutze den KĂ€rcher. Erstmal einweichen. 3 Min warten. Danach die Insekten abspĂŒlen. Dann zuletzt noch mit nem Trockenhandtuch das Fahrzeug sanft abwischen, damit keine TropfenrĂŒckstĂ€nde da sind.
ĂbernĂ€chste Woche ist das aber dann auch Geschichte, da ich dann Lackschutzfolie draufmachen lasse. Dann kann ich ihn getrotzt "normal" mit Hand waschen ![]()
Hier fĂ€hrt der Misha Charoudin den auf der Nordschleife, 2 Runden am StĂŒck.
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Schon gesehen. Ich sehe zu so jedes Video zum IoniQ 6 N zu schauen.
Wie er den Wagen aber auch da durch die Strecke jagt ist schon ordentlich.
Was ich mittlerweile schon sagen muss, ist, das mir das Fahrwerk doch noch eine Spur zu schwammig ist. Liegt aber nicht an den DĂ€mpfern sondern an den Stabis. Ich finde die mĂŒssten hĂ€rter sein. Grade bei zackigen Links-Rechtsbewegungen merkt man es sehr dolle wegen der Masse. Aber ich habe auch nie das GefĂŒhl des "Wegknickens" also der Grenze, wo das hintere kurvenĂ€ussere Rad in einer Kurve maximal einfedert und nur noch danach ĂŒbers Ausbrechen die Kraft weitergegeben wird. Sprich zuviel. Das hatte ich sehr oft beim BRZ z.B. Denke aber auch das war bei dem Fahrzeug auch so gewollt.
Ich muss sagen, das die Stabis das Einzige wĂ€ren, was ich noch bei dem Ioniq 6N machen wĂŒrde. Tieferlegung braucht er nicht. Vielleicht noch ein paar Felgen mit kleinerer ET damit diese bĂŒndig mit der Karosse rausstehen.
So Leute. Der Wagen hatte letzte Woche seine erste richtige Ausfahrt.
Es ging durch Polen - Breslau, Krakau, Tarnow in die Sudeten. Gut 1000 km Autobahn und dann Landstrasse. Meine Frau lieĂ ich dann in einem Bergdorf zu Ihrer Frauengruppe raus und dann begann fĂŒr mich die nĂ€chsten 5 Tage eine Autoreise kreuz und quer durch die Slowakei und SĂŒdliches Polen. Eine kurvige Strasse nach der anderen.
Reise:
Angefangen im kleinen Ort Lutowiska - fuhr ich runter bis nach Kosice. Nur durch einsame aber sehr gut ausgebaute LandstraĂen. Dazu echt kurvige StraĂen.
Kosice ist nach Bratislava die zweitgröĂte Stadt in Slowakei und hat echt ne traumhafte Altstadt. Kann ich nur empfehlen.
Am nĂ€chsten Tag musste erstmal eine LadesĂ€ule aufgesucht werden und dann ging es noch weiter SĂŒdlich durch viele bergige Landstrassen. Manchmal seh abgelegen oder auch mal öfters von LKW befahren. Aber nie voll, so das man auch mal in Ruhe ĂŒberholen konnte.
Ziel war dann Zwolen. Ich weiĂ nicht ob das Gebirge noch zu den Sudeten gehört aber ist etwas höher als die Eifel. Zwolen hatte aber leider kaum was zu bieten. So blieb es etwas auĂerhalb der Stadt in einer gemĂŒtlichen Pension.
Tag 3 sollte es dann zurĂŒck nach Zakopane gehen. Aber nicht einfach hoch sondern um den Tatr (höchstes Gebirge der Sudeten) rum. Ich kann euch nur sagen es war der Höhepunkt der Reise. Zum GlĂŒck war es noch der Freitag und ich hatte so gut wie freie StraĂen dahin. Auch war die Wahl um den Tatr gegen den Uhrzeigersinn zu fahren genau richtig. Es kam mir nur Verkehr entgegen aber ich hatte so gut wie null Autos vor mir.
In Zakopane angekommen war ich in einem netten Hotel nahe des Zentrum untergekommen. Ich kann euch diesen Ort einfach nur ans Herz legen. Unheimlich viel los.
Tag 4 nutze ich dann die Berge etwas zu besteigen. Somit wollte ich gaaaanz frĂŒh morgens auf einen der 1700m Gipfel steigen. Ich ging los gegen 4 Uhr (dunkel) und war nach einem anstrengenden Aufstieg wieder gegen 10 Uhr im Hotel. Geduscht und gewaschen und dann erstmal geratzt und den Tag in Zakopane ausklingen lassen bei guten/gĂŒnstigen Bier und leckeren Essen.
Tag 5 ging es dann ganz frĂŒh wieder mit dem Wagen los nach Lutowiska. Dort angekommen, fuhren meine Frau und ich zurĂŒck und ĂŒbernachteten dann in Krakau direkt am Wawel in einem Klosterhotel. Total genial, da man nur raus aus dem Tor musste und dann in der Altstadt war. Auch der Ort ist mega zu empfehlen. Krakau muss man einfach gesehen haben.
Tag 6 war aber nicht zu Ende und wir fuhren weiter nach Breslau und trafen und mit Verwandten. Breslau ist auch eine wunderschöne Stadt, die wÀchst und gedeiht. Leider war ab Tag 5 aber nur noch Autobahn angesagt. Dazu aber noch spÀter.
Danach ging es dann wieder zurĂŒck nach Hause zu Braunschweig.
Strassen/Strecke:
Insgesamt wurden letzte Woche mit dem Wagen 3500km abgespult. Wenn Ihr jetzt an schlechte Strassen denkt, soweit ab vom Schuss und ĂŒberhaupt an Feldwege, so muss ich euch leider enttĂ€uschen. Die Strassen dort waren besser als bei uns, da viele recht neu sind. Ich hatte nur selten wirklich schlechte Wege aber auch eher dadurch, da mich die Kurviger-App wohl durch möglichst viele Kurven schicken wollte und dann 1-2 mal mir eher abgelegene Transportstrassen rausgesucht hatte.
Autobahn nach Lutowiska auch auch die Autobahnen in der Slowakei sind einfach Bombe. Kaum ĂŒberfĂŒllt und in sehr guten Zustand. Besonders aber um den Tatr rum, ist die Strecke so neu, das man meinen könnte, Sie ist erst vor 2 Jahren fertiggestellt worden.
Blitzer gab es zudem so gut wie garkeine. Eher waren mal Kontrollen der Polizei vor Ort. Meistens nach einem Strecken-Durchschnitts-Abschnitt.
Landschaftlich waren die Strassen auch einfach nur der Hammer. Ich war immer wieder von der Kulisse, besonders beim Tatr, begeistert.
e- Netzversorgung:
Ich hatte mich dazu entschieden ein Abo auf Ionity abzuschlieĂen und sonst alles mit der Hyundai-Ladekarte abzuwickeln.
Dies funktionierte tadellos. Ionity ist in Polen und Slowakai vertreten, wenn noch nicht ganz so dicht. Ich hatte es immer so gemacht, das ich bei meinen LandstraĂenfahrten eine Ionity anfahre und bis dort hin gut 200-250 km abspule. Das funktionierte absolut prima und ich hatte sonst nie Angst zu stranden. Ansonsten gibt es Greenway, Moya, Orlen ect. die man ĂŒberall erreichen kann.
Das E-Netz ist noch nicht so dicht wie in Deutschland aber man muss halt keine Angst haben liegen zu bleiben. Das kein Problem.
Reichweite 6N:
Ich unterteile mal in Autobahn und LandstraĂe.
Autobahn: Wenn man 130-140 fÀhrt, kommt man ohne Probleme bei 100% 300km weit. Bis nach Lutowiska hatte ich jedes Mal eine Ionity angefahren und bin dann immer im Schnitt 150 gefahren. Im Abo kostet die KW nur 0,39Ce. Und der Wagen war zumeist bei 15 minuten schon bei 80%. Einmal hatte ich nur noch 10% gehabt und ich benötigte dann 24 minuten. Der Verbrauch hatte sich zumeist bei 25 kw eingependelt.
LandstraĂe: Hier hat mich der Wagen echt ĂŒberrascht. Trotz rasanter Fahrweise mit bergigen StraĂen, spielte sich der Verbrauch auf ca. 20kw ein. Ich hĂ€tte sogar mehr Strecke machen zwischen zwei Ionity SĂ€ulen. Locker 300 und ich hĂ€tte noch locker Reserve gehabt. Auch ging gie prognostizierte Reichweite einmal sogar auf 510km bei 100%. ![]()
Er war also wirklich sehr sparsam, trotz dass ich ihm im N-Modus nicht grade ruhig bewegt habe.
Fahrverhalten:
Ich konnte nun den Wagen ausgiebig testen. Als Allrad mit Schaltung ist es einer der besten Wagen vom Fahrverhalten her, die ich je gefahren bin. Mit dem Allrad fĂ€hrt er wie auf Schienen. Das Fahrwerk funktioniert so gut, das man sich in Kurven nie unwohl fĂŒhlt. Trotz sportlicher Fahrweise. Ich bin mega beeindruckt wie der Wagen performt und ich wĂ€re schon heute gern wieder auf Achse. Wer diesen Wagen hat, der kann sich nur glĂŒcklich schĂ€tzen.. ![]()
Fazit:
Ich muss sagen, Osteuropa hat mich echt begeistert. Die LĂ€nder haben sich so enorm vom StraĂennetz entwickelt, das ich schon mich manchmal gefragt habe, warum wir das nicht in Deutschland haben.
Zudem sind die StraĂen sehr ruhig, meistens zumindest. FĂŒr mich ist das nĂ€chste Jahr wieder gesetzt. Scheiss auf die Alpen wenn ich so eine Idylle woanders haben kann, wo auch noch fĂŒr mich das Preisleistungverhalten absolut stimmt.
Zu den Kosten wollte ich auch nochmal was schreiben. Insgesamt habe ich fĂŒr diese Reise 380⏠an Energie an der LadesĂ€ule bezahlt. Zu 80% Ionity. Das hĂ€tte ich nicht mal mit einem Verbrenner geschafft, vor dem Irankrieg. Mein BRZ hĂ€tte letzte Woche bei irgendwo 800-900⏠gelegen bei der 3400km Strecke. WĂ€re ich noch mit meinem damaligen Mustang 2019 unterwegs gewesen, hĂ€tte ich locker nen 1000er ausgegeben.
Dazu muss man noch sagen, das der N halt 650 PS hat.
Und jetzt endlich die Fotos. ![]()