Beiträge von DaBerndi

    Hallo zusammen. Ich war eben mit meinem IONIQ 6 aus 7/2023 beim Hyundai Händler und es wurde mir bestätigt, dass ein Update zwar möglich wäre, allerdings kostet 100€


    Kann mir bitte jemand mehr Info geben? Ich war unter dem Eindruck, dass es sich hier um einen kostenlosen Service handelt. Oder liege ich falsch? Danke!

    Das ISLA Update war ursprünglich OTA verfügbar. Bei mir und auch bei vielen anderen kam bei der Installation der HInweis, dass es Over the Air nicht funktioniert und ich einen Händler aufsuchen soll. Mein Hyundai Händler hat das anstandslos zusammen mit einem anstehenden ICCU und 12Volt Batteriemanagement Update erledigt und auch nichts dafür verlangt.

    Die Aussage mit der „gleichen Laune wie am ersten Tag“ finde ich irgendwie interessant. Gerade wenn man vorher schon so viele unterschiedliche Autos hatte, ist das ja eigentlich ein ziemlich gutes Zeichen.

    Und der Scirocco als gelegentliche Ausnahme darf natürlich bleiben.

    Meine Autos davor hatten, bis auf die beiden ersten und dem Scirocco eines gemeinsam (auch mit dem Ioniq 6) - es waren die beiden Fünfer BMWs, der Volvo V70 und der Mercedes s212 alles obere Mittelklassefahrzeuge, aber in der einfachsten Basisausstattung mit der meist kleinsten Motorisierung. Großes Auto, aber nur das was man eigentlich braucht eben drin. Ist beim Ioniq 6 mit der kleinen Batterie und Basismodell mit Wärmepumpe nun genauso. Was beim Ioniq 6 auffällt - Fahrzeuge, die nicht überall herumstehen, haben eher das Zeug dazu, zeitlos und nicht gleich veraltet zu wirken. Gestern habe mit dem ioniq neben einem ca. 60 Jahre alten Citroën DS geparkt. Da wurde mir das wieder recht deutlich bewusst…

    Na dann reih ich mich mal ein:


    - 1986 BMW 1602, 14 Jahre alt.

    - 1988 Opel Kadett C Coupe, 55PS 10 Jahre alt.

    - 1989 BMW 518 E28, 7 Jahre alt, mit 5-Gang Schongetriebe, Drehzahlmesser und - als besonderes Highlight - elektrischer Außenspiegel auf der Fahrerseite und 2 Nebelschlussleuchten…

    - 1995 BMW 520i 24V E34, 3 Jahre alt mit Automatik, Sportsitzen und getunter Seriensoundanlage

    - 1998 (nach Trennung von der damaligen Lebensabschnittsgefährtin) VW Scirocco GT2, 7 Jahre alt - bis heute und aktuell mit 252.000 Kilometern immer noch in meinem Besitz, seit fünf Jahren H-Zulassung. Für das, das ich den eigentlich nach einem Jahr wieder loswerden wollte….

    - 2004 VW Passat Kombi 1.8, 6 Jahre alt, da inzwischen Häusle gebaut, geheiratet und Kind 1 auf der Welt. War ein „Lopez“ Spar-Passat, ständig irgendwas anderes…

    - 2009 Volvo V70III 2.0D, Halbjahreswagen- der bisher beste Verbrenner, der 2.4 D mit Original Volvomotor wäre aber noch besser gewesen…

    - 2013 Mercedes E Klasse S212 200D T-Modell, Jahreswagen, war günstiger als alles andere vergleichbare am Markt, die durchgefaulten Bremsleitungen beim 2. TÜV machten weniger Freude.

    - 2020 Skoda Scala 1.0 TSI 115 PS Style - nachdem meine Frau 2018 einen Firmenkombi erhielt, wieder etwas „verkleinert“ - gerne hätte ich damals schon einen E-Corsa ausprobiert, es gab bundesweit aber nur vier Stück…

    - 2024 Hyundai Ioniq 6, Buchhalterausführung mit Wärmepumpe. Tageszulassung vom Händler. Bisher alles bestens. Das Teil macht mir bisher im Gegensatz zu allen Fahrzeugen davor immer noch die gleiche Laune wie am ersten Tag. Einigermaßen mithalten können nur die beiden BMW Fünfer und der Volvo V70. Aber Verbrenner war gestern. Heutzutage ist elektrisch einfach ein Muss. Von der gelegentlichen Nutzung des VW Scirocco mal abgesehen…

    Eine LFP kann aufgrund ihrer überlegenen Technologie durchaus ein ganzes Fahrzeugleben halten. Ich habe zu dem Thema etwas recherchiert und bin auf folgende Hinweise gestoßen:


    LFP-Batterien haben einen sehr geringen Innenwiderstand und können extrem schnell viel Strom aufnehmen. Wenn die ICCU anspringt, um eine leere LFP-Batterie zu laden, kann der Einschaltstrom (Inrush Current) kurzzeitig sogar höher sein als bei einer AGM-Batterie. Dieser plötzliche Stromhunger kann die Leistungstransistoren in der ICCU potenziell sogar mehr stressen.


    LFP-Batterien besitzen ein eigenes Batteriemanagementsystem (BMS). Wenn dieses BMS die Batterie bei Kälte oder zum Schutz plötzlich wegschaltet, verliert das Bordnetz des Ioniq 6 seinen „Puffer“. Die ICCU muss dann ungefilterte Spannungsspitzen abfangen, was ebenfalls zu Schäden führen kann.



    Wird eine LFP-Batterie eingebaut und es danach zu einem Defekt an der ICCU kommt, kann Hyundai im schlimmsten Fall die Garantie für das elektrische System verweigern, da es sich um eine nicht freigegebene Batterie-Technologie handelt. Bei einer AGM-Batterie mit identischen Leistungsdaten gibt es dieses Problem nicht.


    Ich wäre ja durchaus an einer dauerhaften Zuverlässigkeit der 12 Volt Batterie interessiert, aber das Risiko bei LFP wäre mir einfach noch zu hoch.



    Heute musste ich bei uns aufgrund des total überfüllten Parkplatzes vorm Kaufland auf die dort vorhandenen EnBw Schnellladesäulen ausweichen und hab die Kiste natürlich selbstredend außerplanmäßig drangehängt und während des Einkaufs von 77% auf 100% vollgeladen. Danach wurde mir eine Reichweite von 438 Kilometern (WLTP: 429 Kilometer, kleine 53 kw Batterie) angezeigt. Fahr eigentlich weniger als im WLTP Zyklus im Stadtverkehr, überwiegend hügelige Landstraße und auch mit höherem Autobahnanteil (meist Richtgeschwindigkeit, wenns mal geht auch schneller) als im WLTP Zyklus vorgesehen. Und das nach knapp 50.000 Kilometern nach gut zwei Jahren. Bezogen auf die Gesamtlaufleistung liegt der Verbrauch bei 14,5 KWh pro 100 Km. Hinsichtlich Effizienz wird dieser Fahrzeugtyp auch in Zukunft noch sehr lange mithalten können. Zumindest kam die letzten beiden Jahre hier nichts auf den Markt, was großartig besser wäre.

    Heute direkt bei mir in Amberg zwei Fahrzeuge vor mir an der Pflegerkreuzung , einer in schwarz (oder dunkelgrau), auch Amberger Kennzeichen, mit 20 Zöllern drauf. Zufällig hier und auch Leidtragender, dass sich der Hyundai Händler vor Ort in Luft aufgelöst hat?

    Ich habe jetzt nach gut 45.000 Kilometern, davon rund 25.000 Kilometern mit den Winterreifen noch knapp 6mm Profiltiefe für hinten und rund 5mm Profiltiefe vorne (hatte vorne nach hinten nach dem ersten Winter gewechselt) Ist ein Original Hyundai Radsatz mit Hankook Winterreifen. Sind somit noch für einen Winter gut. Ursprünglich wollte ich die bis in den Juni hinein noch gar „heruntergefahren“, da ich davon ausging, dass nach zwei Wintern die Profiltiefe zu gering ist. Ich habe allerdings auch wenig Kurven auf meinen üblichen Pendlerstrecken.


    Fry: Ich habe bei Hyundai Finance die Winterräder mit geleast. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich neue Reifen selbst kaufen muss. Oder gibt es hier unterschiedliche Verträge?

    Ewe Go hätte ich auch gerne zur Auswahl, die sind nur dabei, wenn man auch bei „anderen Anbietern“ ein Kreuz gesetzt hat. Da könnte Hyundai in der Tat noch einiges tun und es liegt in diesem Fall auch nicht an einer veralteten Software.